Literasophie

Literatur. Philosophie. Gesellschaft.

„Betrunkene Bäume“ von Ada Dorian

Verlag: Ullstein
272 Seiten
Hardcover:
ISBN: 9783961010011 E-Book:
ISBN: 9783843714723

Erich hat schon mehr als achtzig Lebensjahre hinter sich gebracht und den Großteil davon der Forschung an Bäumen gewidmet. Er denkt zurück an seine Frau Dascha und einen dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit. Zugleich versucht er, die letzten Reste seiner Unabhängigkeit gegenüber seiner Tochter zu verteidigen, die in ihm zunehmend nur noch einen tattrigen Alten sieht. Als die Ausreißerin Katharina eine Wohnung im selben Haus bezieht, finden die beiden schnell einen Draht zueinander, denn beide haben sie eine Verbinding zu Russland, genauer gesagt zu Sibirien.

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„Der Junge, der vom Frieden träumte“ von Michelle Cohen Corasanti

Verlag: FISCHER Taschenbuch
400 Seiten
Taschenbuch :
ISBN: 978-3-596-03283-9 E-Book:
ISBN: 978-3-10-403392-1

Ahmeds Leben ist durch die Konflikte zwischen Juden und Palästinensern geprägt. Seine kleine Schwester wird auf der Jagd nach einem Schmetterling von einer Landmine zerfetzt, die Familie von ihrer Orangenplantage vertrieben und in ein kleines Lehmhaus umgesiedelt und der Vater kurze Zeit später verhaftet und in ein Gefangenenlager gebracht. Nun ist es Ahmed, der für seine Familie sorgen muss. Für die Schule bleibt ihm keine Zeit, er muss arbeiten und Geld verdienen. Doch einer seiner Lehrer erkennt sein Potential und gibt ihm weiter Unterricht. Sein mathematisches Genie macht sich bezahlt, Ahmed erhält ein Stipendium für die Universität in Tel Aviv. Dort ist er der einzige Palästinenser unter Juden.

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„Der Krieg der Welten“ von H.G. Wells

Verlag: dtv
328 Seiten
Taschenbuch :
ISBN: 978-3-423-14547-3 E-Book:
ISBN: 978-3-423-43060-9

Als die Rohstoffe auf ihrem Heimatplaneten knapp werden, suchen die Marsianer auf der Erde einen neuen Lebensraum und gehen dabei nicht sonderlich rücksichtsvoll mit den Bewohnern um. Die anfängliche Faszination für die Besucher aus dem All weicht bald panischer Angst, als klar wird, dass die Neuankömmlinge keine friedlichen Absichten hegen. Sie sind hochintelligent und technisch bedeutend weiter entwickelt als die Menschen, und das irdische Militär kommt nicht gegen die bedrohlichen Kampfmaschinen der Außerirdischen an. Ein harter Kampf ums Überleben beginnt.

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„Von Mäusen und Menschen“ von John Steinbeck

Verlag: dtv
128 Seiten
Taschenbuch :
ISBN: 978-3-423-14211-3

Die Wanderarbeiter George und Lennie ziehen gemeinsam durchs Land, um Geld für eine eigene kleine Farm zu verdienen. Der geistig zurückgebliebene Lennie träumt davon, dort Kaninchen zu halten und sie zu versorgen. Er liebt es, weiche Dinge zu berühren und zu streicheln, selbst tote Mäuse, die er in der Tasche mit sich herumträgt, wenn George ihn nicht davon abhält. Lennie ist ein gutmütiger Kerl, kann seine enorme Körperkraft aber nicht mehr kontrollieren, wenn er unter Stress gerät. Er erdrückt im wahrsten Sinne des Wortes was er liebt und bringt sich und seinen Begleiter damit ungewollt in Schwierigkeiten.

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„Theater hassen“ von Jan Küveler

Verlag: Klett-Cotta
160 Seiten
broschiert:
ISBN: 978-3-608-50160-5 E-Book:
ISBN: 978-3-608-10053-2

Jan Küveler schreibt für das Feuilleton der „Welt“ und beschäftigt sich daher von Berufswegen mit dem Theater, und er findet zahlreiche Gründe, es zu hassen. Dass er das nicht wirklich tut, sondern es sich eher um eine enttäuschte Liebe handelt, wird beim Lesen schnell klar. Es ist nicht das Theater an sich, das Küveler hasst, es sind bestimmte Eigenschaften wie der Mangel an Mut oder eindimensionale Stücke und Inszenierungen.

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„Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald

Verlag: dtv
256 Seiten
Taschenbuch:
ISBN: 978-3-423-13987-8
E-Book:
ISBN: 978-3-423-40718-2

Der Ich-Erzähler Nick Carraway zieht in ein kleines Haus auf Long Island in der Nähe von New York. Während seine Unterkunft sehr bescheiden ist, lebt sein Nachbar, der mysteriöse Jay Gatsby, in einer Villa mit palastartigen Ausmaßen. Jedes Wochenende reisen unzählige wohlhabende New Yorker an, um Gast bei einem seiner rauschenden Feste zu sein. Wer dieser Gatsby eigentlich ist, weiß niemand so genau, die meisten haben ihn noch nicht einmal zu Gesicht bekommen. Umso lebhafter sind die Gerüchte, die sich um ihn ranken. Zumindest eine Person aus Nicks Umfeld scheint ihn aber besser zu kennen: Seine Cousine Daisy, die sich als Gatsbys Jugendliebe herausstellt, die er seit Jahren nicht gesehen, aber niemals vergessen hat.

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„Lockerlassen“ von Steve Ayan

Verlag: Klett Cotta
244 Seiten
Klappenbroschur:
ISBN: 978-3-608-98049-3
E-Book:
ISBN: 978-3-608-10044-0

„Warum weniger denken mehr bringt“ lautet der Untertitel und beschreibt recht gut den Inhalt dieses Buches. Allerdings geht es dem Autor nicht darum, sich generell gegen das Denken auszusprechen. Es gibt Situationen, in denen es wichtig und sinnvoll ist, aber eben auch solche, in denen wir uns keinen Gefallen tun, wenn wir sie allzu lange durchdenken. Wer schon einmal in grüblerische Selbstzweifel verfallen ist und weiß, wie schwer es ist, sich daraus wieder zu befreien, dürfte dies aus eigener Erfahrung bestätigen können. Außerdem hinterfragt Steve Ayan den Trend zu mehr Bewusstsein im Tun und Handeln. Liegt daran wirklich der Weg zur Glückseligkeit oder ist es manchmal besser, sich selbst für eine Weile zu vergessen?

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„Bookish Sunday“: Welches Buch war Dein letztes Leseexemplar und wie fandest Du es?

Beim „Bookish Sunday“ von „The Call of Freedom and Love“ lautet die Frage der Woche „Welches Buch war Dein letztes Leseexemplar und wie fandest Du es?

Bei mir war es „Kollisionen“ von Florian Scheibe. Es fügt sich ein in die Riege der Bücher, bei denen ich zwiegespalten bin. Stilistisch fand ich es großartig, die Grundidee reizvoll, die inhaltliche Umsetzung hingegen nur teilweise überzeugend. Manches wirkte auf mich unglaubwürdig, anderes klischeehaft. Insgesamt würde ich es im oberen Mittelfeld einordnen.

„Die Party bei den Jacks“ von Thomas Wolfe

Verlag: btb
352 Seiten
Taschenbuch:
ISBN: 978-3-442-74511-1

Die Jacks leben in einem Hochhaus in New York und gehören zum wohlhabenden Teil der Gesellschaft. Sie veranstalten eine Party für einen illustren Gästekreis. Zur Unterhaltung wird ein Puppenspieler engagiert, für das leibliche Wohl sorgt ein perfekt arrangiertes Buffet. Die Dame des Hauses hat ein gutes Geschick für solche Dinge und ist eine hervorragende Gastgeberin. Eine Party bei den Jacks ist ein freudiges Ereignis für alle, die dort eingeladen sind. Was sind das für Menschen, die in dem schicken Apartement aufeinandertreffen? Was für Leute arbeiten für die Jacks? Und was ist mit all jenen, die im selben Haus leben oder arbeiten, ohne viel Kontakt zu dieser Familie zu haben? Das sind die wesentlichen Fragen, um die sich dieses Buch dreht. Nicht immer gibt es eine klare Antwort darauf.

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„Kollisionen“ von Florian Scheibe

Verlag: Klett Cotta
377 Seiten
Hardcover:
ISBN: 978-3-608-98031-8
E-Book:
ISBN: 978-3-608-10041-9

Die Architektin Carina und die drogensüchtige Mona prallen bei einem Fahrradunfall aufeinander – eine Begegnung, die nicht ohne Folgen bleibt. Die eine wohnt in einem schicken Loft, die andere mal in einer Einrichtung, mal auf der Straße. So unterschiedlich die beiden sind, kreisen die Gedanken beider Frauen immer wieder um dasselbe Thema: ein Baby. Carina wünscht sich sehnlichst ein Kind, wird aber einfach nicht schwanger von ihrem Freund, dem Journalisten Tom. Mona hingegen hat ein ganz anderes Problem: Sie will das Kind loswerden, das sich ungewollt in ihrem Bauch eingenistet hat.

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